Lebensraum für Zauneidechsen
Im Wildgehege Glauer Tal sowie in angrenzenden Bereichen wurden zwischen 2015 und 2017 umfassende Maßnahmen zur Schaffung neuer Lebensräume für die Zauneidechse ergriffen. Diese Maßnahmen dienen der Kompensation von Habitatverlusten, die durch den Bau der Bundesstraße B 101 im Bereich der Ortsumgehung Thyrow entstanden sind. Ziel war es, die Zauneidechse aus den betroffenen Gebieten umzusiedeln und günstige Habitatbedingungen zu gewährleisten.
Die festgelegten Ziele für die neuen Flächen umfassten die Schaffung strukturreicher, vielfältiger und weitgehend gehölzfreier Gras- und Staudenfluren, Bereiche mit niedrigwüchsiger oder fehlender Vegetation, einzelne dichtere Gehölzbestände sowie ein kleinräumiges Mikrorelief mit Hügeln, Wällen und Senken. Darüber hinaus wurden strukturreiche Totholzhaufen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Habitatflächen eingeplant, um den Lebensraum zu erweitern.
Um diese Ziele zu erreichen, wurden mehrere Maßnahmen festgelegt. Dazu gehören jährliche Kontrollen der Habitatflächen im Spätsommer oder Herbst, um die Vegetationsstruktur und die Entwicklung von Gehölzen zu bewerten.




