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Naturpark-Gespräche: Wie geht’s dem Wald?

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Am 15. Januar 2026 fand der dritte Abend der neuen Veranstaltungsreihe „Naturparkgespräche“ im NaturParkZentrum statt. Diesmal stand der Wald im Fokus. 

Die Forstamtsleiter der Landkreise Teltow-Fläming (Heiko Fritzsche) und Potsdam-Mittelmark (Holger Hendtke) berichteten über den aktuellen Zustand der Wälder und Forsten im Naturpark. Martin Schmitt von der Märker Forst Service GmbH stellte die Herausforderungen des Waldumbaus facettenreich dar.

41 % der Fläche im Naturpark ist Wald, die Eigentumsverhältnisse sind hierbei interessant: 65 % des Waldes ist Privatwald. Darüber hinaus ist der Großteil der Waldstandorte ziemlich nährstoffarm. Die Kiefer ist im Oberstand (oberste Schicht in den Waldbeständen) mit 84 % die mit Abstand häufigste Baumart. Demzufolge ist ein erklärtes Ziel der Förster der Waldumbau, was bedeutet, aus dem Nadelwald einen klimaresistenten Mischwald zu machen. Die Herausforderung ist es in erster Linie, die Privatwaldbesitzer für ihren Wald zu sensibilisieren und für den Waldumbau zu begeistern. Dies ist eine der Aufgaben der Märker Forst Service GmbH von Martin Schmitt. Eines ist auch klar, der Waldumbau kostet Geld, ca. 10-15.000 Euro pro Hektar Wald. Einige Wildtierarten fressen die kleinen Bäume weg, weshalb ohne Verbissschutzmaßnahmen kein Waldumbau sinnvoll ist. Die meisten Waldbesitzer benötigen dafür Hilfe, da sie nicht in der Lage sind, Wildschutzzäune zu bauen und Anpflanzungen durchzuführen. 

 

Wir haben übrigens auch einen Podcast zu dieser Veranstaltung gemacht, hört gerne mal rein: 

Episode 37 - Wie gehts dem Wald? ~ Kauzgeplauder Podcast